Konfliktmanagement und Teamcoaching

Konfliktarten in Gruppen

MINEMA Akademie

Je mehr Personen zu einer Gruppe gehören, desto wahrscheinlicher ist ein Konflikt. 

Genau genommen steigt die Wahrscheinlichkeit eines Konflikts ab vier Personen exponentiell. 

Konflikte sind demnach die Regel, nicht die Ausnahme. 

Konfiktmanagement und Teamcoaching gehen hier zum Teil fließend ineinander über. 

Um Gruppenkonflikte lösen zu können, benötigt es einen systemischen Blick aufs Ganze, denn die Gruppe ist eingebettet in ein Umfeld, z. B. in der Abteilung eines Unternehmens oder in einer Familie. 

Gruppendynamiken gilt es hier ebenso zu berücksichtigen wie sozialpsychologische Ansätze, vorgegebene Richtlinien wie etwa die des Arbeitgebers und veränderbare innere sowie unveränderbare, äußere Strukturen.

ℙ𝕠𝕤𝕚𝕥𝕚𝕠𝕟𝕤𝕜𝕠𝕟𝕗𝕝𝕚𝕜𝕥𝕖

Innerhalb von Gruppen kommt es immer wieder zu Positions- bzw. Rollenkonflikten, etwa wenn die zugewiesene Position unklar ist oder nicht den persönlichen Erwartungen und Zielen entspricht. Die Unzufriedenheit, die dadurch entsteht, führt zu einem inneren Konflikt, der nach außen getragen wird. 

𝕂𝕠𝕟𝕜𝕦𝕣𝕣𝕖𝕟𝕫𝕜𝕠𝕟𝕗𝕝𝕚𝕜𝕥𝕖

Im Positionskonflikt liegt der Fokus auf einer einzelnen Person. Im Konkurrenzkonflikt liegt der Blick auf mindestens zwei Personen und auf einer knappen Ressource, wie etwa einer zu besetzenden Stelle.

𝔼𝕟𝕥𝕨𝕚𝕔𝕜𝕝𝕦𝕟𝕘𝕤𝕜𝕠𝕟𝕗𝕝𝕚𝕜𝕥𝕖

Der Entwicklungskonflikt stellt eine besondere Form des Zielkonflikts dar. Man spricht davon, wenn die Vorstellungen davon, in welche Richtung sich eine Gruppe entwickeln soll, auseinander gehen. 

𝔹𝕖𝕫𝕚𝕖𝕙𝕦𝕟𝕘𝕤𝕜𝕠𝕟𝕗𝕝𝕚𝕜𝕥𝕖

Sie entstehen durch emotionale Bindungen, Grüppchenbildung durch unterschiedliche Loyalitäten, Unterschiede und Gemeinsamkeiten. 

ℕ𝕠𝕣𝕞𝕜𝕠𝕟𝕗𝕝𝕚𝕜𝕥𝕖

Jede Gruppe entwickelt implizite und/oder explizite eigene Normen und Richtlinien. Wie gehen wir miteinander um? Wie reden wir miteinander? Wie verhalten wir uns gegenüber Fremdgruppen? Diese Fragen lösen regelmäßig Konflikte aus. Werden sie angemessen bearbeitet können sie, ebenso wie Entwicklungskonflikte, richtungsweisend sein.